Semestereröffnung

In Freiheit, Kraft und (Selbst-)Kritik die Gemeinschaft mit dem Auferstandenen feiern – so ließe sich das Semestereröffnungs-Triduum aus Apéritif, Asta-Party und Gottesdienst wohl übertiteln. Gestärkt von den guten Wünschen des Pater Regens, immer stärker in den Freiheitsgeist der Auferstehung hineinzuwachsen, mahnte der (stellv.) Seminarsprecher Carsten, immer wieder unsere Ideale aufleben zu lassen und nicht wie ein U-Boot abzutauchen. Butter bei die Fische gab dann der Sankt Georgener NT-Exegese-Spezialist Wucherpfennig bei der Auslegung des Tagesevangliums (Joh 21,1-14): Jesus kümmere sich höchstpersönlich um das Wohl seiner missionierenden Jünger. Wo Er für reichen Fang sorge und das Mahl bereite, fänden gerade auch gesellschaftliche Randgruppen ihren Platz – was man in Sankt Georgen leider aber vermissen könne.
So gilt es also, die Netze wieder auszuwerfen. Damit die Auferstehung nicht zum alternativen Faktum wird.

21.04.2017
RB